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Datenbank

Eine Datenbank speichert die Informationen deiner App strukturiert ab – User, Bestellungen, Notizen. Postgres ist 2026 der Quasi-Standard.

Eine Datenbank ist der Ort, an dem deine App ihre Daten dauerhaft speichert. User-Accounts, Bestellungen, Notizen, Chats – alles, was nach einem Refresh noch da sein soll, lebt in einer Datenbank. Ohne Datenbank kann eine App nichts erinnern.

Datenbanken laufen auf Servern, sind über das Backend erreichbar und werden meist nicht direkt vom Frontend angesprochen (Sicherheitsgründe). Anbieter wie Supabase, Neon, PlanetScale oder Firebase bieten verwaltete Datenbanken, sodass du dich nicht selbst um Backups, Skalierung und Updates kümmern musst.

Wie funktioniert eine Datenbank?

Es gibt zwei große Familien:

SQL / Relationale Datenbanken speichern Daten in Tabellen mit festen Spalten – wie ein hochgezüchtetes Excel. Tabellen können miteinander verknüpft sein. Standard-Sprache ist SQL (SELECT * FROM users WHERE email = '...').

  • PostgreSQL – mächtigste Open-Source-Datenbank, der 2026er Standard
  • MySQL / MariaDB – sehr verbreitet, etwas einfacher
  • SQLite – läuft ohne Server, perfekt für kleine Apps

NoSQL / Dokument-Datenbanken speichern Daten als JSON-Dokumente, Schemas sind flexibel.

  • MongoDB – verbreitete Dokument-Datenbank
  • Firebase Firestore – Google, viel im Mobile-Bereich
  • DynamoDB – AWS, hochskalierbar

Für 95 % aller neuen Projekte ist PostgreSQL die richtige Wahl. Es ist mächtig, schnell, kann auch JSON, hat starke Tooling-Unterstützung und ist in Supabase, Neon und Railway sofort einsatzbereit.

Wofür brauchst du eine Datenbank?

  • User-Accounts – Email, Passwort-Hash, Name, Avatar
  • App-Daten – Notizen, Tasks, Bestellungen, Beiträge
  • Beziehungen – welcher User hat welche Bestellungen
  • Audit-Logs – wer hat was wann geändert
  • Statistiken und Reporting
  • Vector-Embeddings für KI/RAG (über pgvector in Postgres)
  • Realtime-Features – Postgres + Supabase pushen Änderungen live ans Frontend

Datenbank und VibeCoding

Datenbank-Schema-Design ist eines der ersten Dinge, die du beim Bauen einer App brauchst. Mit Claude Code beschreibst du dein Datenmodell ("User, Posts, Comments, mit Likes pro Post"), Claude generiert SQL-Migrations und TypeScript-Typen.

Mit Supabase wird es noch komfortabler: Du legst Tabellen im Web-UI an, schreibst Row-Level-Security-Policies in SQL und Supabase generiert daraus automatisch eine REST-API + Realtime-Subscriptions. Dein Frontend spricht direkt mit der Datenbank – sicher, weil RLS jede Zeile filtert.

Wichtige Konzepte für Anfänger:

  • Primary Keys – jede Zeile hat eine eindeutige ID
  • Foreign Keys – Verknüpfungen zwischen Tabellen
  • Indizes – machen Abfragen schnell
  • Migrations – versionierte Änderungen am Schema (über Drizzle, Prisma oder Supabase CLI)
  • ORM – Object-Relational-Mapper wie Drizzle oder Prisma, die SQL für dich generieren

Empfehlung

  • Standard-Stack 2026: PostgreSQL via Supabase oder Neon
  • ORM für Next.js: Drizzle (modern, leichtgewichtig)
  • Vector-Datenbank für KI: pgvector in Postgres, oder Pinecone/Weaviate
  • Lokale Entwicklung: Supabase CLI mit Docker

Häufige Fragen

SQL oder NoSQL – was soll ich nehmen?

Für die allermeisten Web-Apps: SQL, konkret PostgreSQL. NoSQL hat berechtigte Use Cases (massive Skalierung, sehr unstrukturierte Daten), ist aber selten der Engpass am Anfang. Postgres kann inzwischen auch viele NoSQL-Tricks (JSONB-Spalten).

Was ist der Unterschied zwischen Supabase und einer normalen Datenbank?

Supabase IST eine Postgres-Datenbank – plus Auth, Storage, Realtime und automatisch generierte APIs. Du sparst dir das Backend für Standard-Operationen und schreibst nur die individuelle Logik selbst.

Wie sichere ich eine Datenbank ab?

Niemals direkt vom Frontend zugreifen, immer über Backend oder über RLS-Regeln (Supabase). Backups regelmäßig laufen lassen. Sensible Daten verschlüsselt speichern. Strenge Permissions, kein "alles für jeden".

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