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SaaS – Software as a Service

SaaS ist Software, die du nicht installierst, sondern im Browser nutzt und monatlich abonnierst. Beispiele: Notion, Slack, Stripe, ChatGPT.

SaaS steht für Software as a Service und ist das dominierende Geschäftsmodell für moderne Software. Du kaufst keine Lizenz mehr und installierst nichts auf deinem Rechner – stattdessen meldest du dich auf einer Website an, zahlst monatlich oder jährlich und nutzt die Software direkt im Browser oder per App.

Beispiele kennst du alle: Notion, Slack, Figma, Stripe, ChatGPT Plus, Claude Pro, Vercel, Supabase. Sie alle sind SaaS-Produkte. Der Anbieter hostet die Software, kümmert sich um Updates, Backups und Sicherheit – du nutzt sie einfach.

Wie funktioniert SaaS?

Hinter jedem SaaS steht eine Web-Anwendung, die in der Cloud läuft (typischerweise auf AWS, Google Cloud oder Vercel). Mehrere Kunden teilen sich dieselbe Infrastruktur – jeder bekommt eigene Daten, sieht aber dieselbe App. Das nennt sich Multi-Tenancy und ist der Grund, warum SaaS so günstig sein kann.

Das Geschäftsmodell ist Subscription: Monatliche oder jährliche Zahlung über einen Payment-Provider wie Stripe. Daraus ergeben sich für Anbieter zwei magische Kennzahlen:

  • MRR (Monthly Recurring Revenue) – wie viel kommt jeden Monat planbar rein?
  • Churn – wie viele Kunden kündigen pro Monat?

Wofür brauchst du SaaS?

  • Als Nutzer: fast alle Tools, mit denen du arbeitest, sind SaaS – Notion, Linear, Calendly, Mailchimp
  • Als Gründer: ein eigenes SaaS bauen ist eines der beliebtesten Geschäftsmodelle, weil es skaliert und planbare Umsätze bringt
  • B2B-Vertrieb: Software, die ein konkretes Problem für Firmen löst, lässt sich oft als SaaS für 50–500 €/Monat verkaufen
  • Nischen-Tools: Du musst nicht das nächste Notion bauen – auch ein "Schichtplaner für Friseure" kann ein profitables SaaS sein
  • API-Produkte: SaaS muss kein UI haben, viele verkaufen reine Schnittstellen (z. B. Stripe oder OpenAI)

SaaS und VibeCoding

Der Bau eines SaaS war früher Monate Arbeit: Auth, Datenbank, Stripe-Anbindung, Email-Versand, Frontend, Hosting. Mit Claude Code und einem modernen Stack (Next.js, Supabase, Stripe, Vercel) baust du den Grundskelett heute in einem Wochenende. Login, Bezahlung, Datenbank, Deployment – alles per Prompt.

Damit verschiebt sich der Engpass: Nicht mehr "Kann ich das technisch bauen?", sondern "Was lohnt sich überhaupt zu bauen?" – also Idee, Zielgruppe, Vertrieb. Genau das ist die Chance: Wer mit KI baut, kann zehn Ideen testen, während andere noch an der ersten coden.

Empfehlung

Klassisches SaaS-Starter-Stack 2026:

  • Frontend: Next.js auf Vercel
  • Datenbank + Auth: Supabase
  • Payments: Stripe
  • Email: Resend oder Postmark
  • Code: Claude Code als Co-Pilot

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen SaaS und einer normalen Web-App?

Jede SaaS ist eine Web-App, aber nicht jede Web-App ist SaaS. SaaS heißt: kostenpflichtiges Abo + Multi-Tenant + zentral gehostet. Eine kostenlose Tool-Website ist nur eine Web-App.

Wie viel kostet es, ein eigenes SaaS zu starten?

Für die Technik fast nichts. Vercel, Supabase und Stripe haben großzügige Free-Tiers. Reale Kosten: Domain (15 €/Jahr), Email-Versand (~10 €/Monat) und ein Tool-Abo wie Claude Pro (20 $/Monat). Marketing kostet meist mehr als Hosting.

Wie lange dauert es, ein SaaS-MVP zu bauen?

Mit VibeCoding-Tools und einem klaren Konzept: 1–2 Wochenenden für ein erstes Produkt, das echte Leute bezahlen können. Ohne Konzept dauert es ewig – egal mit welcher Technologie.

VibeCoding Masterclass

Alles davon lernst du in der VibeCoding Masterclass.

Statt nur nachzuschlagen — anwenden. Bau Schritt für Schritt deine eigenen KI-Produkte, geführt von echten Projekten und einer aktiven Community.

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